Qualitätsmanagement für Obst und Gemüse

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Food Defense erreicht die Branche

Food Defense – ein hoher Anspruch für viele Fruchthandelsunternehmen


Eine grundlegende Änderung für alle neuen Versionen des IFS Standards ist das neue Kapitel Food Defense. Dies ist ein neuer Ansatzpunkt, denn bisher ging es um die Vermeidung unbeabsichtigter Kontamination. Jetzt geht es um den Produktschutz vor absichtlicher Kontamination. Der Ansatz kommt (wie könnte es anders sein) aus den USA. Eine allgemeingültige Struktur gibt es, wie auch für den Rest des Standards, nicht.


Hauptsächlich dreht es sich darum, Unbefugten den Zugang zum Betriebsgelände und speziell in die Gebäude unmöglich zu machen. Ein weiteres Risiko kann aber auch der Mitarbeiter darstellen, wenn er z.B. verärgert ist oder sich durch die Manipulation finanzielle Vorteile verspricht.


Wie für das Thema HACCP muss auch hier ein Food Defense Team ernannt werden, die auch Schulungen bekommen müssen. Alle Mitarbeiter sollen durch sie für das Thema sensibilisiert werden. Im Hinblick auf Relevantes für das Thema Food Defense muss eine Gefahrenanalyse erstellt werden zum Aufdecken von Schwachstellen im System. Für die Schwachstellen müssen Maßnahmen zur Abstellung festgelegt und umgesetzt werden. Natürlich werden dann hier auch Audits zur Überprüfung der Wirksamkeit nötig.


Einen Leitfaden zur Umsetzung gibt es auf der IFS Seite kostenlos zum Download
 

 

ANSPRECHPARTNERIN

Mareike Stassen
E-Mail: stassenhortkinetixde